Wichtigste Punkte
- Ein Arbeitsplan legt die Reihenfolge der Arbeitsschritte und den jeweiligen Arbeitsplatz für die Fertigung fest.
- Die Stückliste beantwortet „was wird gebraucht", der Arbeitsplan beantwortet „wie und wo wird gefertigt".
- Bei einem einstufigen Fertigungsprozess reicht meist die Stückliste allein ein Arbeitsplan lohnt sich erst bei mehreren Fertigungsschritten.
Definition
Ein Arbeitsplan (englisch Routing) listet die Arbeitsschritte auf, die nötig sind, um aus einer Stückliste ein Fertigprodukt zu machen in der richtigen Reihenfolge, mit dem jeweiligen Arbeitsplatz oder der Maschine, an der der Schritt stattfindet, und der typischen Dauer. Während die Stückliste eine statische Teileliste ist, beschreibt der Arbeitsplan den tatsächlichen Fertigungsprozess.
Stückliste vs. Arbeitsplan
Die Stückliste legt fest, welche Komponenten und Mengen gebraucht werden. Der Arbeitsplan legt fest, in welcher Reihenfolge und an welchem Arbeitsplatz die Fertigung tatsächlich abläuft zum Beispiel Zuschnitt, dann Montage, dann Lackierung, dann Prüfung.
Wann sich ein Arbeitsplan lohnt
Ein einstufiger Montageprozess braucht selten einen formalen Arbeitsplan die Stückliste allein reicht, um zu wissen, was verbraucht wird. Der Arbeitsplan wird wichtig, sobald ein Produkt mehrere eigenständige Fertigungsstufen durchläuft, die jeweils zum Engpass werden könnten, besonders an unterschiedlichen physischen Arbeitsplätzen mit eigener Kapazitätsplanung.
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