Was ist ABC-Analyse?
ABC-Analyse rangiert Produkte meist nach jährlichem Verbrauchswert (Preis × Menge) oder kritischer Bedeutung. Typisch: A ≈ die oberen ~20 % der SKUs, die ~80 % des Werts tragen; B die Mitte; C der lange Schwanz.
Ziel sind keine Etiketten, sondern rationelle Verteilung von Zeit und Kapital.
Wie wenden Sie es an?
Exportieren Sie SKUs mit Verbrauch und Kosten, sortieren nach Wert und schneiden A/B/C. Danach Politik: A wöchentlicher Cycle Count + enge Meldebestände; C seltenere Zählungen und niedrigere Puffer.
In Gastronomie oder Retail können Sie neben Wert auch „Stockout-Schmerz“ gewichten (eine günstige Zutat, die jede Bestellung blockiert).
- A: häufige Inventuren, enge Alerts
- B: Standardrhythmus
- C: einfache Politik, Überbestand vermeiden
Mit StockFlow
Nutzen Sie verlässliche Verbrauchs- und On-Hand-Daten aus Scans als Input nicht ein veraltetes Excel. Kombinieren Sie mit Meldebestands- und Sicherheitsbestandsregeln pro Klasse.
Rechenbeispiel: 200 SKUs klassifizieren
Ein Händler mit 200 aktiven SKUs sortiert nach Jahresverbrauchswert. Die obersten 40 SKUs (20 %) tragen zusammen den größten Anteil des Gesamtverbrauchswerts das sind die A-Artikel. Die nächsten 60 SKUs (B) tragen einen mittleren Anteil, die restlichen 100 SKUs (C) tragen den Rest, oft nur wenige Prozent.
Für die A-Artikel lohnt sich ein wöchentlicher Cycle Count; die 100 C-Artikel reichen mit einer halbjährlichen Zählung, weil ein Fehler dort selten die Marge gefährdet.
ABC-Analyse allein reicht manchmal nicht
ABC klassifiziert allein nach Wert—ein A-Artikel kann trotzdem sehr gleichmäßig nachgefragt werden oder stark schwanken. Für Artikel, bei denen die Schwankung der Nachfrage genauso wichtig ist wie der Wert, kombinieren viele Betriebe ABC mit einer zweiten Achse für Nachfragevariabilität (ABC-XYZ-Analyse), um Puffer nicht nur nach Wert, sondern auch nach Vorhersagbarkeit zu setzen.
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