Kommissionierung im Lager für KMU

Von Tibeau De Grauwe, FounderAktualisiert August 2026

  • 25 Produkte kostenlos
  • Keine Kreditkarte
  • Fertig in 10 Min.

Was Kommissionierung bedeutet

Kommissionierung (Picking) heißt: die für einen Auftrag benötigten Artikel am richtigen Ort entnehmen und für Pack/Versand bereitstellen. Ohne verlässliche Bestände und Standorte entstehen Suchzeiten, Fehlpicks und Nachsendungen.

Im DACH-Raum ist „Kommissionierung“ der Standardbegriff für diesen Schritt im Lagerfluss, zwischen Einlagerung und Versand. Eng verwandt: Packen, Versand und Abbuchung des Bestands.

Pick-Strategien für KMU

Einzelkommissionierung (ein Auftrag nach dem anderen) ist einfach und fehlerarm bei niedrigem Volumen. Batch-Picking bündelt gleiche SKUs über mehrere Aufträge. Zonen-Picking teilt das Lager unter Teams. Wellen (Waves) lohnen sich erst bei hohem Parallelvolumen und klarer Slotting-Logik.

Für die meisten KMU zählt zuerst: Standortgenauigkeit und Scan beim Pick, die Strategie kann später verfeinert werden.

  • Discrete / Einzelpick bei niedrigem Volumen
  • Batch bei vielen gleichen SKUs
  • Zonen bei größeren Teams
  • FEFO/Charge wo Verfall zählt

Kommissionierung mit StockFlow

StockFlow ist inventory-first: Standorte, verfügbarer Bestand und Scan helfen, nur zu picken, was wirklich da ist. Ein Enterprise-WMS mit Gang-Optimierung und Wellenplanung brauchen Sie erst bei sehr hohen Tagesvolumen. Bis dahin spart korrekte Bestandswahrheit mehr Fehlpicks als ungenutzte WMS-Module.

Beispiel: Fehlpick trotz „voller“ Liste

Ein Shop-Lager arbeitet mit Papierpicklisten. Die Liste sagt „12 Stück SKU A“, physisch liegen nur 8, die Systemmenge war seit drei Tagen falsch. Der Pick wird unvollständig oder mit Ersatz geraten.

Mit Scan gegen Systembestand und vorherigem Wareneingang-Scan fällt die Differenz früher auf. Kommissionierung wird zum Abgleich mit der Wahrheit, nicht zum Raten am Regal.

Fehlpicks systematisch reduzieren

Die meisten Fehlpicks entstehen nicht durch Unachtsamkeit, sondern durch ähnliche SKUs am selben oder benachbarten Lagerplatz eine Verwechslung zwischen zwei ähnlich aussehenden Artikeln fällt oft erst beim Kunden auf, nicht beim Pick selbst.

Ein Scan-Abgleich zwischen gepicktem Artikel und Auftragsposition fängt genau diese Verwechslung ab, bevor die Sendung das Lager verlässt und deutlich günstiger als eine Rücksendung.

Vertraut von kleinen Unternehmen

Das sagen unsere Kunden

“Best customer service! Stockflow's customer support is fast and extremely helpful. They assisted me with customization of the software to improve my experience as a user.”

Justin M.

Mitinhaber, Konsumgüter

Häufig gestellte Fragen

Braucht jedes Lager Software für die Kommissionierung?
Ab wachsendem Auftragsvolumen und mehreren Pickern ja, zumindest Bestand + Standort + Scan. Papierlisten skalieren schlecht und haben keinen Audit-Trail.
Kommissionierung vs. WMS?
Kommissionierung ist ein Prozessschritt. Ein WMS steuert den gesamten Lagerfluss inkl. oft komplexer Pick-Optimierung. Viele KMU decken Kommissionierung mit Bestandssoftware ab, bevor sie ein volles WMS einführen.
Wie hängt Chargenverwaltung mit dem Pick zusammen?
Bei MHD-pflichtiger Ware sollte der Pick FEFO folgen: zuerst die Charge mit dem nächsten Verfallsdatum. Siehe Chargenverwaltung und FEFO-Glossar.
Wie entstehen die meisten Fehlpicks?
Am häufigsten durch ähnliche SKUs auf benachbarten Lagerplätzen. Ein Scan-Abgleich beim Pick gegen die Auftragsposition fängt diese Verwechslung ab, bevor die Sendung versendet wird.
Ab wann lohnt sich Batch-Picking?
Sobald mehrere offene Aufträge regelmäßig dieselben SKUs enthalten, spart das Bündeln mehrerer Aufträge in einem Pick-Durchgang Laufwege gegenüber Einzelkommissionierung. Bei niedrigem oder sehr unterschiedlichem Auftragsvolumen bleibt Einzelpick oft einfacher.