Lagerverwaltung für Apotheken

Von Tibeau De Grauwe, FounderAktualisiert September 2026

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Warum Apotheken-Bestand anders ist

In der Apotheke sind Verfallsdatum und Chargenrückverfolgung nicht optional, abgelaufene Ware oder ein schlecht geführter Rückruf betreffen Patientensicherheit, nicht nur den Warenwert.

StockFlow hält Chargen und Verfallsdaten präzise, ergänzend, nicht ersetzend zu Ihrem Offizin-System.

Was StockFlow für Apotheken abdeckt

Wareneingang mit Charge und Verfallsdatum, Low-Stock-Alerts für Schnelldreher, Mehrstandort für Filialen oder Nebenlager, und Transfers mit Historie.

  • Charge + Verfallsdatum bei Wareneingang
  • Gezielte Chargensperre bei Rückrufen
  • Mehrfilialen mit Transfers
  • Alerts auf A-Artikel / hohe Umschlagware

Meldebestand und ABC-Analyse: das andere Bestandsproblem

Neben Chargen und Verfallsdaten entscheidet auch die Bestandshöhe selbst über die Kosten: Zu viel Kapital in Schnelldrehern mit kurzem Ablaufdatum bindet Geld, das doppelt abläuft finanziell und physisch. Zu wenig Bestand bei verschreibungspflichtigen Dauermedikamenten führt zu Fehlkäufen und Kunden, die leer ausgehen.

Eine ABC-Analyse trennt die wenigen Präparate mit hohem Umsatzanteil (A-Artikel) von der breiten Masse selten verkaufter Ware. Für A-Artikel lohnt sich ein enger Meldebestand mit häufiger Kontrolle; für C-Artikel reicht ein gröberer Rhythmus, ohne dass Sie jede SKU einzeln nachrechnen müssen.

  • A-Artikel/Schnelldreher: niedriger Meldebestand, häufige Nachbestellung
  • Sicherheitsbestand deckt Lieferverzögerungen bei kritischen Dauermedikamenten ab
  • ABC-Klassifizierung zeigt, wo sich engere Kontrolle überhaupt lohnt

FEFO: zuerst, was zuerst abläuft

FEFO (First Expired, First Out) verlangt, dass die Charge mit dem frühesten Verfallsdatum zuerst verkauft oder ausgegeben wird, unabhängig vom Wareneingangsdatum. Ein jüngerer Eingang kann früher ablaufen als ein älterer.

Dafür brauchen Sie pro Charge ein aktuelles Verfallsdatum, genau die Information, die StockFlow lotweise führt.

Beispiel: ein gezielter Rückruf

Ein Hersteller ruft eine bestimmte Charge eines Präparats zurück. Ohne Chargenverfolgung müsste die Apotheke den gesamten Bestand dieses Produkts durchsuchen, um zu prüfen, ob die betroffene Charge überhaupt vorhanden ist, über mehrere Filialen hinweg.

Mit Charge und Verfallsdatum pro Wareneingang zeigt eine Suche sofort, ob und wo die betroffene Charge liegt. Die Sperre betrifft nur diese Charge, nicht das gesamte Sortiment dieses Präparats.

StockFlow neben Kommissionierautomat und BtM-Buchführung

Viele Apotheken haben bereits einen Kommissionierautomaten (z. B. für Schnelldreher in der Sichtwahl) und ein Offizin-/Dispensiersystem im Einsatz. StockFlow tritt dort nicht in Konkurrenz, sondern deckt den Bestand ab, den diese Systeme oft nicht vollständig erfassen: Nebenlager, Rezeptursubstanzen, Filialbestand und Ware, die nicht über den Automaten läuft.

Die Betäubungsmittel-Bestandsführung (BtM-Buch nach BtMVV) ist gesetzlich vorgeschrieben und muss über ein dafür zugelassenes, lückenlos dokumentierendes System geführt werden. StockFlow ist dafür nicht gedacht und ersetzt diese Pflichtdokumentation nicht handeln Sie BtM-pflichtige Ware weiterhin über Ihr bestehendes BtM-Buch oder Ihr Offizin-System ab.

Häufige Fehler bei der Chargenerfassung

Der häufigste Fehler ist eine Erfassung „wenn Zeit ist" statt direkt beim Wareneingang: Sobald Ware ungescannt ins Regal wandert, fehlt genau die Charge-Verfallsdatum-Verknüpfung, auf die es im Ernstfall ankommt. Ein zweiter Fehler ist, Verfallsdaten nur für offensichtlich kritische Präparate zu erfassen erfahrungsgemäß betrifft ein Rückruf selten das Produkt, das man erwartet hätte.

Auch bei internen Transfers zwischen Filialen geht Chargeninformation leicht verloren, wenn der Transfer nicht als eigener Buchungsschritt mit Chargenbezug erfasst wird, sondern nur als grobe Mengenverschiebung.

Vertraut von kleinen Unternehmen

Das sagen unsere Kunden

“Best customer service! Stockflow's customer support is fast and extremely helpful. They assisted me with customization of the software to improve my experience as a user.”

Justin M.

Mitinhaber, Konsumgüter

Häufig gestellte Fragen

Erfasst StockFlow Verfallsdaten?
Ja. Pro Charge können Sie beim Wareneingang ein Verfallsdatum hinterlegen und ablaufnahe Ware früh erkennen.
Ist StockFlow ein Apotheken-Dispensiersystem?
Nein. Es hält Bestandsdaten präzise und exportierbar, als operative Schicht neben Ihrem Offizin-/Compliance-System.
Mehrere Apotheken / Standorte?
Ja. Jede Filiale oder jedes Nebenlager kann ein Standort sein; Transfers bleiben nachvollziehbar, die Gesamtansicht bleibt verfügbar.
Unterstützt StockFlow mehrere Chargen desselben Artikels gleichzeitig?
Ja. Jeder Wareneingang kann eine eigene Charge mit eigenem Verfallsdatum erhalten, auch wenn mehrere Chargen desselben Artikels gleichzeitig im Bestand sind.
Was ist der häufigste Fehler bei der Chargenerfassung in Apotheken?
Ware wandert ungescannt direkt ins Regal, weil die Erfassung "später" nachgeholt werden soll dann fehlt genau die Charge-Verfallsdatum-Verknüpfung, die im Ernstfall gebraucht wird. Erfassung direkt beim Wareneingang vermeidet diese Lücke.
Wie erfasse ich Chargen bei Transfers zwischen Filialen?
Ein Transfer sollte als eigener Buchungsschritt mit Chargenbezug erfasst werden, nicht als grobe Mengenverschiebung sonst geht genau die Information verloren, die bei einem späteren Rückruf über mehrere Standorte hinweg gebraucht wird.
Wie hoch sollte der Meldebestand für Apotheken-Artikel sein?
Das hängt von Lieferzeit und Verbrauch ab, nicht von einer Pauschale. Für A-Artikel mit hohem Umsatzanteil lohnt sich ein enger, häufig geprüfter Meldebestand; für selten verkaufte C-Artikel reicht ein gröberer Puffer. Details zur Berechnung: Meldebestand-Glossar.
Hilft eine ABC-Analyse auch in einer einzelnen Apotheke, nicht nur bei Großhändlern?
Ja. Auch mit wenigen hundert SKUs zeigt eine ABC-Klassifizierung, welche Präparate den Großteil des Umsatzes ausmachen und darum eine engere Bestandskontrolle rechtfertigen anstatt jede SKU gleich intensiv zu prüfen.
Verwaltet StockFlow auch Betäubungsmittel (BtM)?
Nein. Die BtM-Bestandsführung nach BtMVV ist gesetzlich vorgeschrieben und muss über ein dafür zugelassenes, lückenlos dokumentierendes System laufen. StockFlow ist für den operativen Gesamtbestand gedacht, nicht als Ersatz für Ihr BtM-Buch.
Ersetzt StockFlow unseren Kommissionierautomaten?
Nein. StockFlow ergänzt den Automaten, statt ihn zu ersetzen: Es deckt den Bestand ab, der nicht über den Kommissionierautomaten läuft, etwa Nebenlager, Rezeptursubstanzen und Filialbestand, während der Automat weiterhin die Sichtwahl-Schnelldreher kommissioniert.